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Mahnbescheid

Der gerichtliche Mahnbescheid, was sind die Vorteile?

Wenn ein Schuldner auf Schreiben nicht reagiert oder nicht bezahlt, bietet sich in manchen Fällen die Beantragung eines  Mahnbescheids an. Nun geht es darum, schnell einen gerichtlichen Titel zu erhalten, mit dem die Forderung durch den Gerichtsvollzieher vollstreckt werden kann und zudem 30 Jahre vor Verjährung geschützt ist.  Weiterhin laufen durch die Titulierung vollstreckbare Zinsen in Höhe von 5 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz an (Verbraucher). Den aktuellen Basiszinssatz finden sie auf der Seite der Bundesbank unter dem Link: Basiszinssatz.

Der Mahnbescheid hat zudem den Vorteil, dass die Forderung kostengünstiger verfolgt werden kann, als dies im gerichtlichen Verfahren möglich ist.

Die Beauftragung eines Anwalts mit der Durchführung des Mahnverfahrens hat den Vorteil, dass dessen Kosten durch den Gegner zu tragen sind, und dieser  bei einem Widerspruch gegen den Mahnbescheid in der Lage ist, die Forderung im Wege der Klage weiterzuverfolgen. Weiterhin ist es für einen Rechtsanwalt möglich abzuschätzen, welche Forderungen im gerichtlichen Verfahren durchgesetzt werden können. In machen Fällen gibt es weiterhin die Möglichkeit, eine Forderung im Urkundsmahnverfahren geltend zu machen, so dass im Falle des Widerspruchs die Beweismittel des Gegners eingeschränkt sind.

Die Kosten des gerichtlichen Mahnverfahrens sind im Vergleich zur Klage erheblich geringer. Welche Kosten voraussichtlich auf Sie zukommen, können Sie der Seite der Mahngerichte entnehmen.

 

In welchen Fällen lohnt sich ein Mahnverfahren nicht?

Soweit Sie bereits wissen, dass der Gegner gegen den Mahnbescheid Widerspruch einlegen wird, ist die Durchführung des Mahnverfahrens nur Zeitverschwendung. Hier gilt es zu entscheiden, ob es sich lohnt  Klage zu erheben und im gerichtlichen Verfahren einen vollstreckbaren Titel zu erstreiten. Sollte ein gerichtliches Klageverfahren keine ausreichenden Erfolgsaussichten haben, so ist der Versuch, die Forderung mittels Mahnverfahrens zu titulieren, meist zum Scheitern verurteilt und die Kosten des Mahnverfahrens eine falsche Investition.

Abzuschätzen, ob ein Mahnverfahren Sinn macht, bedarf also der Analyse der Erfolgsaussichten der möglicherweise folgenden Klage. Hier ist es wiederum sinnvoll, anwaltlichen Rat einzuholen, da es neben der Kenntnis der Rechtslage und der Frage der Beweislast abzuschätzen gilt, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, den Beweis führen zu können. Durch langjährige Erfahrung im Beitreiben von Forderungen für kleine und mittelständische Unternehmen in Überlingen und der Bodenseeregion sind wir hierzu hervorragend in der Lage.

Falls Sie Fragen haben oder Sie uns mit dem Eintreiben und Titulieren Ihrer Forderungen beauftragen wollen, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Soweit Sie dies wünschen, beraten wir Sie auch gerne in Ihrem Betrieb.Wenn Sie  Kontakt zu uns aufnehmen wollen, stehen wir Ihnen jedoch auch gerne  telefonisch zu Verfügung!